Darf ich vorstellen: Fräulein Ideal.

Fräulein Ideal macht Besuche mit ihrem eigenen Köfferchen.

Fräuleins Koffer1

Ihren ersten Besuch machte Fräulein Ideal bei mir in den späten Achtzigern des vorigen Jahrhunderts. Da war das Fräulein gerade volljährig geworden. Tante Betty vererbte sie mir.
Als Dauergast begleitete sie mich seitdem schon auf einigen Reisen – und Umzügen. Dabei packt Fräulein Ideal ihre Sachen immer ordentlich ein (im Gegensatz zu mir):

Fräuleins Koffer2

Für ihre „Extensions“ hat sie sogar eine Sicherungsvorrichtung. Das Lederband im Deckel ist allerdings schon etwas altersschwach. Sicherheit wird sowieso groß geschrieben bei Fräulein Ideal: Ihr Köfferchen ist abschließbar, die zwei Schlüsselchen hängen praktischerweise gleich am Koffergriff.

Für GastgeberInnen, die sie nicht so gut kennen, bringt sie freundlicherweise ein Manual mit – dabei geht das Fräulein allerdings davon aus, dass der/die Leserin die Grundsätze des Nähens beherrscht…

 

ManualManual1

Umfangreiches Bonusmaterial gibt es auch, für den ein oder anderen Zierstich:

FräuleinsZubehör

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Und hier der aktuelle Aufenthaltsort von Frl. Ideal:

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Warum knappkantig unterwegs?

Knapp auf Kante nähen … Laut Duden gleichbedeutend mit (sehr) knapp kalkulieren. Oder in kölscher optimistischer Manier: „Et hätt noch emmer joot jejange“. Mit der „Augen zu und durch“-Methode scheitert man leider oft beim knappkantigen Absteppen. Unaufmerksamkeit und Ungeduld bestraft die Nadel -,  „knapp vorbei“ ist in dem Fall nicht akkurat knappkantig. Nach untauglichen Versuchen in grauer Vorzeit ignorierte ich daher bisher fröhlich entsprechende Nähanleitungen.

An anderer Stelle nutze ich „Knapp auf Kante“ gern: Wenn das Ergebnis nur „Ziel erreicht“ oder „Ziel nicht erreicht“ heißen kann, warum dann unnötig Energie verschwenden? Möglichst aus mehreren Blickwinkeln informiert, mit gescheitem Praxiswissen und gesundem Bauchgefühl braucht man keine übermäßigen Reserven, sondern kann kalkulierte Risiken eingehen und gegebenenfalls auch schnell entscheiden.

Zum Beispiel, das Knappkantige Absteppen in Einzelfällen doch anzuwenden 😉 Den Sinn des knappkantigen Absteppens habe ich durch eine Folge der ersten „The Great British Sewing Bee“-Staffel verstanden. Hoffentlich kriechen daher künftig auch bei mir keine Belege mehr aus dem Ausschnitt. Auf meiner Wunschliste steht nun noch ein Kantenfüßchen, um die notwendige Arbeit zu erleichtern.

Das erste Mal.

First steps im Internet sind es nicht gerade für mich, aber der erste Blogeintrag in meiner neuen „idealen“ Bloggerwelt. Bin ich gut vorbereitet?

Lang genug am Spielfeldrand gestanden: Check.
Fertige Projekte im Schrank: Check.
Ausreichend „Stoff“ im Schnitt- und Vorratslage: Check.
Aufgeklärt über Risiken und Nebenwirkungen des Bloggens: kommt darauf an 😉

Also, los geht es … Bloggen über das Nähen, das Leben und Überhaupt. Den Anstoß für den Einstieg gab das Bloggerinnen-Treffen in Bielefeld: Danke für Euren Zuspruch! Nun also: ein flüchtiger Klick auf die Maustaste, und fertig ist der erste Eintrag.