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Vorgelesen: Donnerstags im Fetten Hecht

Liebes Frl. Ideal,

nachdem meinen Berichten, wie es zum Vorlesen kam, und welches Buch zuerst laut vorgelesen wurde, heute eine kurze Beschreibung des aktuellen Buchs.

Während wir unterwegs gerne Bücher lesen, die am aktuellen Urlaubsort oder in der Region spielen, mag ich zuhause Reisebücher im weiteren Sinn gerne. Im Buch „Donnerstags im Fetten Hecht“ von Stefan Nink reisten wir vom Sofa aus mit dem Redakteur der Oer-Erkenschwicker Nachrichten, Herrn Siebeneisen, einmal rund um die Welt. Ein amüsantes Buch, das aufgrund der drei ganz unterschiedlichen Hauptfiguren, einem verschrobenen Blick auf fremde Kulturen und überraschenden Wendungen nach jedem Kapitel zum neugierigen Weiterlesen animiert. Die relativ wenigen Dialoge der drei markanten Typen machen das Vorlesen ebenso leicht wie die eingängigen Satzkonstruktionen. Siebeneisen muss Verwandte des irischen Erbens aufspüren und erfährt dabei von den daheimgebliebenen Freunden „Schatten“ und „Wipperfürth“ fragwürdige  Unterstützung.

Stefan Nink kannte ich schon von seriösen Reise-Bildbänden, für die er vielfach ausgezeichnet wurde. Diese lustig-leichte Schreibweise gefiel uns gut als Feierabend-Lektüre.
Gerade haben wir den Nachfolger „Freitags in der Faulen Kobra“ begonnen. Wie so oft ist der 2. Band dicker als der Erste (was mich nicht davon abhält, aber davon demnächst mehr), er scheint bislang aber nach einem sehr ähnlichen Schema abzulaufen. Ob wir bis zum Ende kommen werden, lässt sich noch nicht sagen. Manchmal gibt es auch Bücher-UFO´s (UnFertigeObjekte). Falls wir dann immer noch nicht genug haben, könnten wir auch noch mit „Sonntags im Markierten Waschbär“ weitermachen.

Hören Sie uns eigentlich manchmal zu, Frl. Ideal? Obwohl, vielleicht möchten Sie lieber dem Hörbuch im Original lauschen. Gibt´s auch. Ist aber irgendwie nicht so wohlgemütlich wie persönliches Vorlesen.

Steppende Grüße,
Ihre Tily.